Powers Design Assist

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Powers Design Assist
PDA: Dübelbemessungsprogramm von
Powers

Für
ETAG Anhang C, TR029,
ACI 318, AC 193, AC 308ICC-ES Zulassungen.

Das professionelle Informationssystem für Dübelbemessung Powers Design Assist  (kurz PDA) ermöglicht die Berechnung von mechanischen Dübeln, chemischen Befestigungen und Einlegeteilen. Die Oberfläche des Programms im Windows 7® Layout ist sehr anwenderfreundlich und ermöglicht Ihnen die Benutzung ohne lange Einarbeitungszeit. Die Ribbon bar wird dabei durch einen neuen PDA-Explorer unterstützt und bietet durch das parallele Anzeigen von unterschiedlichen Eingabebereichen eine extrem flexible Benutzeroberfläche. Folgende Bemessungsverfahren stehen zur Verfügung: ETAG (European Technical Approval Guideline) Anhang C und TR029 sowie die zugehörigen ETAs (European Technical Approvals) als auch nach ACI 318 Appendix D, AC193 und AC 308 in Verbindung mit ICC-ES Zulassungen (International Code Council, Evaluation Services).

Die automatische Optimierung der Verankerungstiefen unterstützt  die Mehrfachbemessung und erleichtert damit die Ankerauswahl.
Neben der Auswahl verschiedener Regionen ist auch die Auswahl verschiedener Einheiten möglich (SI-Einheiten und Imperiale Einheiten).
Die Einheitenkonvertierung erfolgt beim Wechsel der Einheiten automatisch. Dabei werden feststehende Einheiten verwendet.

Die Berechnung und Bemessung der Befestigungen wird mittels Echtzeitberechnung, die im Programmhintergrund abläuft, durchgeführt. Dies bedeutet, dass bei jeder Veränderung der Eingaben, die einen Einfluss auf die Rechenergebnisse haben, die Berechnung beim Verlassen des jeweiligen Eingabefeldes gestartet wird. Die Ergebnisse der Berechnung/Bemessung werden in der Programmoberfläche und einer Bericht-Vorschau für die vorab ausgewählten Anker, die in einer Produktdatenbank gespeichert sind, dargestellt.

Weiterhin kann unter Verwendung einer FE-Berechnung die erforderliche Ankerplattendicke ermittelt und im Bericht dargestellt werden. Der Bericht kann aus der Vorschau gedruckt oder als PDF-Dokument mit weiteren Anhängen (Datenblatt, Zulassung des Ankers) gespeichert werden. Eine Vielzahl an zusätzlichen Informationen wird in PDA im Tab „Bibliothek“ zur Verfügung gestellt. Dort finden Sie alle Powers Zulassungen, Links zu technischer Literatur und zum Powers Onlinekatalog.

Das Powers PDA–Dübel-Bemessungsprogramm ist für die Bemessung von Verankerungen in Beton konzipiert. Die Bemessung folgt dem Konzept der Teilsicherheitsbeiwerte. Die Ankerzulassungen (ETA und ICC-ES) basieren auf dem CC-Verfahren mit charakteristischen Werten (Widerständen). Die charakteristischen Widerstände in den Zulassungen wurden von unabhängigen Prüf- und Zulassungsinstituten (wie zum Beispiel CSTB, DIBt, ICC-ES,…) abgeleitet. Basierend auf diesen Auswertungen und Zulassungen hat der Anwender die Möglichkeit, Befestigungen für eine Lebensdauer von 50 Jahren zu bemessen.

PDA verwendet für die Berechnung automatisch das Bemessungskonzept, das in der jeweiligen Zulassung definiert ist. Im Allgemeinen werden die meisten Powers Produkte mit dem ausführlichsten Bemessungs-verfahren A bemessen. Das Bemessungsverfahren berücksichtigt sowohl den Einfluss von Achs- und Randabständen als auch den Einfluss von erhöhter Betonfestigkeit.

Das Bemessungsverfahren A unterscheidet in den verschiedenen Lastrichtungen zwischen den möglichen Versagensarten des Befestigungselementes (Beton- ausbruch, Stahlversagen, Spaltversagen, Herausziehen, Betonkantenbruch und Betonversagen auf der last- abgewandten Seite). Die Standardeinstellung für US Lastkombinationen ist stets „Abschnitt 9.2“.

Abhängig von der jeweiligen zugehörigen Zulassung können Dübel für Anwendungen in der Zugzone (gerissener Beton) oder in der (nachgewiesenen) Druckzone (ungerissener Beton) berechnet werden. Mit dem Programm können Einzelbefestigungen und Befestigungsgruppen mit oder ohne Randeinfluss berechnet bzw. bemessen werden. Im Falle einer Biegebelastung des Ankers wird die Zunahme des Hebelarms (für die Querkräfte) automatisch berücksichtigt.

Der Verankerungsgrund muss aus Normalbeton (oder Sand-Leichtbeton nach ACI 318 App. D) bestehen und entsprechend den Zulassungen eine Festigkeit zwischen C20/25 und C50/60 (ETAG + ETA) bzw. 2500 psi und 8000 psi (ACI 318 App. D, AC 308 + ICC-ES) aufweisen. Kleinere oder größere Festigkeiten sind nicht erlaubt. Anmerkung: Die Bemessung nach ACI 318, Appendix D, erlaubt Betonfestigkeiten bis 10.000 psi für Einlegeteile. In PDA ist dies jedoch begrenzt auf Festigkeiten bis 8.000 psi.

Für die Belastung sowohl der Anker als auch des Verankerungsgrundes sind nur statische oder quasi-statische (keine dynamischen) Belastungen erlaubt. Die folgenden Lasten (Bemessungs- oder charakteristische Lasten – ETAG, erhöhte Bemessungslasten – ACI318 App. D, AC 308) können aufgebracht werden: Normalkraft (N), Querkräfte (Vx, Vy) und Biege- bzw. Torsionsmomente (Mx, My bzw. Mz).

Der Berechnung der Reaktionskräfte (Anker und Beton) liegen die folgenden Annahmen zugrunde:

  • die Ankerplatte ist steif (Bernoulli-Hypothese)
  • Zugkräfte werden durch die Anker aufgenommen
  • Druckkräfte überträgt der Beton (wenn keine Abstandsmontage vorliegt!)
  • das Materialverhalten der Anker und des Betons ist linear-elastisch
  • E-Modul des Stahls 210000 N/mm² (30.5 x 106 ksi)

Prinzipiell überprüft das Programm (für die verschiedenen möglichen Versagensursachen), ob der Bemessungswert der Einwirkungen (Sd) kleiner oder gleich dem Bemessungswert des Widerstandes (Rd) ist.

ETAG: Wenn Sd ≤ Rd erfüllt ist (Ausnutzung ≤ 100%) ist der Nachweis in Ordnung.
ACI318: Wenn U ≤ Φ(Nennwiderstand) erfüllt ist (Ausnutzung ≤ 100%) ist der Nachweis in Ordnung.
Eine eingehende Beschreibung der Annahmen und der Berechnungsabläufe kann der ETAG001 (European Technical Approval Guideline) bzw. ACI 318 Appendix D (Editions 2002, 2005, 2008) und AC 308 (2009) entnommen werden.


1 Anker im Trapezblech
Die Bemessung von Dübeln im Trapezblech steht mit einigen mechanischen Dübeln, die für diese Anwendung entsprechend der ICC-ES Zulassung qualifiziert sind in PDA zur Verfügung. Sobald „1 Dübel im Trapezblech“ gewählt wird, ändert sich die graphische Anzeige und ein 2D Modell eines Trapezblechs wird dargestellt. Belastungen können im 2D Modell definiert werden.

PDA ist für die Betriebssysteme Windows XP® (32Bit/64Bit), Windows Vista® (32Bit/64Bit), Windows 7® (32Bit/64Bit) und Windows 8® (32Bit/64Bit) kompatibel.
Windows 95®, Windows 98® und Windows NT® wird von Microsoft nicht mehr unterstützt!

Systemvoraussetzungen

PC: IBM-kompatibler PC, empfohlen: Pentium Prozessor
Bildschirm: 1024 x 768 Pixel, 96 DPI
Betriebssystem:
  • Windows XP® (32Bit/64Bit)
  • Windows Vista® (32Bit/64Bit)
  • Windows 7® (32Bit/64Bit)
  • Windows 8® (32Bit/64Bit)
Arbeitsspeicher: 1 GB RAM (32 Bit) oder 2 GB RAM (64 Bit)
Prozessor: 1 GHz (32-Bit oder 64-Bit)
Grafikkarte: True Colour (24/32 Bit)
DirectX-9-Grafikgerät mit WDDM 1.0 oder höherem Treiber
Grafikspeicher: 128 MB (für Windows Aero)
LiveUpdate: Internetanschluss
Bei der Installation von PDA werden folgende Softwaremodule installiert:

  • Hauptprogramm plus SubDir nach (default) C:\Programme\Powers\PDA2
  • Windows Installer 3.1 (Basis für DotNet Installation)
  • .NET 2 + deutsches Sprachpaket (.NET v2.0.50727)
  • DirectX 9.0c incl. Managed DirectX

FAQ - Frequently Asked Questions / Fragen und Antworten

  1. Was ist mit Win95®, Win98® und WinNT®?
    Windows 95®, Windows 98® und Windows NT® wird von Microsoft nicht mehr unterstützt!
    Hier finden Sie eine Übersicht der Microsoft Lifecycle-Informationen.
    Für diese veralteten Betriebssysteme können wir Ihnen keine Hotline mehr anbieten.
  2. Kann PDA 1.0 autom. auf Version 2.x updaten?
    Nein, das geht leider nicht. PDA 2.x ist eine komplette Neuentwicklung und muss neu installiert werden. Den Downloadbereich für PDA 2.x finden Sie hier.
  3. UAC – Warum muss das LiveUpdate unter Windows 7® bestätigt werden?
    User Account Control (UAC), zu deutsch Benutzerkontensteuerung, ist eine Technik und Sicherheitsinfrastruktur, die beim Betriebssystem Microsoft Windows Vista® / Windows 7® eingeführt wurde.
    Sie soll den Schutz des Systems für den Standardbenutzer erleichtern.
    Wenn ein LiveUpdate durchgeführt wird, erkennt Windows 7® den Versuch einer Dateiveränderung und warnt Sie sicherheitshalber davor bzw. bittet um Ihre Bestätigung.
    Nach der Bestätigung wird das LiveUpdate mit erweiterten Benutzerrechten automatisch erneut gestartet. Die UAC wurde implementiert, um die Sicherheit der Systeme zu erhöhen. Dies gilt insbesondere für das Anzeigen von Webseiten, die eine potenzielle Sicherheitsgefahr darstellen.
    ACHTUNG: Wir empfehlen Ihnen die UAC in Vista® + Windows 7® nicht zu deaktivieren!
    Sie umgehen damit eine nützliche Sicherheitseinstellung! Weitere Informationen zu UAC.
  4. Kann ich alte Projektdaten aus PDA 1.x laden?
    Ja das geht. Dazu müssen Sie im „Datei öffnen“-Dialog den Dateityp auf „old PDA Files (*.pcp)“ umschalten.
    In PDA 2.x gespeicherte Projekte können nicht mit älteren PDA Versionen geöffnet werden.
  5. PDA funktioniert, aber beim Druck erscheint eine Fehlermeldung
    Wenn beim Druck generell eine Fehlermeldung erscheint, gibt es vermutlich mit der Aufbereitung der Grafiken im Hintergrund ein Problem. Um das auszuschließen, gehen Sie bitte in den Abschnitt „Optionen“. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Programm Optionen“. Wechseln Sie auf „3D Geometrie“ und aktivieren Sie „Grafiken für Ausdruck im Vordergrund erzeugen“. Danach sollte das Problem nicht mehr auftreten.
  6. Kraft- und Moment-Pfeile zeigen Fehlfarben
    Lösungsversuch: Bitte öffnen Sie in PDA 2.x den Dialog „Programm-Optionen“. Gehen Sie dort auf den Karteireiter „3D-Geometrie“ und aktivieren Sie die Option „Software Rendering erzwingen“.
  7. Unterstützt mein Computer Microsoft DirectX® ?
    Ermitteln der installierten DirectX-Version:
    Gehen Sie in Windows auf „Start“ → „Ausführen“ → dxdiag eingeben > OK.
    Damit starten Sie das DirectX-Diagnoseprogramm. Die Version von DirectX, die zur Zeit zum Einsatz kommt, ist auf dem Karteireiter „System“ zu finden. Eine Zusammenfassung dieser Informationen können Sie für Hotlinevorgänge mit dem Button „Alle Informationen speichern“ als Textdatei speichern. Klicken Sie auf „Beenden“ unten rechts, um das Programm wieder zu schließen.
  8. Wo finde ich aktuelle DirectX Updates?
    DirectX wird von Microsoft hergestellt und hier aktualisiert.
    Bitte beachten Sie im Bedarfsfall Ihre genaue Windowsversion.